Katholische Kirche St. Thomas Morus
Katholische Kirche St. Thomas Morus

Nachbarschaftshilfe macht Ferien

Wir unterstützen ältere und kranke Menschen, sowie Menschen mit Behinderung, damit sie so lange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung leben können. Stundenweise bieten wir praktische Unterstützung im Alltag, zum Beispiel: Begleitung zu Terminen oder beim Spaziergang, Entlastung von Angehörigen, Hilfe im Haushalt und der Pflege von sozialen Kontakten. Und wir sind auch für Familien mit kleinen Kindern da.
Bei allen Helferinnen und Helfern bedanke ich mich herzlich für ihr großes Engagement, das sie für die Nachbarschaftshilfe aufbringen und wünsche ihnen eine schöne Sommerzeit.
Die Sommerpause ist von Montag, 19.08. bis Freitag, 06.09. Ab Montag, 09.09. sind wir wieder erreichbar.
Sabine Lindner-Hoffmann
Liebe Gemeindemitglieder,
 
meine Zeit als Leitender Pfarrer in unserer Gesamtkirchengemeinde wird im kommenden Herbst zu Ende gehen. Ich übernehme die Priesterstelle am neuen spirituellen Zentrum station s hier in Stuttgart.
 
Ich weiß, das ist für unsere Gemeinden eine Zumutung. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen und ich habe lange darum gerungen. Über weite Zeit habe ich einen solchen Wechsel nach knapp drei Jahren ausgeschlossen, aber die Frage hat mich immer wieder eingeholt. Denn eigentlich träume ich seit Studienzeiten, also seit mehr als 30 Jahren, davon, eine solche Aufgabe in unserer Kirche zu finden und übernehmen zu dürfen. Neben anderem soll es am Zentrum wesentlich auch um die Verbindung von Spiritualität und Kultur (Theater, Musik, Literatur, Kunst, Film) gehen. Dass mich gerade dieser Bereich besonders anspricht, werden Sie verstehen, so gut kennen Sie mich. Sie wissen auch, dass ich mit großen Worten eher zurückhaltend bin. Aber hier spüre ich schon so etwas wie Charisma und Berufung. Ich bin gerne hier Pfarrer, ich schätze Sie und die Menschen unserer Gemeinden sehr, ich darf in einem sehr guten Team mit Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen Verantwortung teilen, ich lebe und glaube gerne hier. Aber ich möchte einen mir wesentlichen Bereich des Glaubens, des Suchens nach Gottes Spuren, gerne ins Zentrum meines Tuns rücken können. Neben aller Enttäuschung hoffe ich dabei auch auf Ihr Verständnis.
 
Wie geht es weiter? Ich habe meinen Verzicht auf die Pfarreien unserer Gesamtkirchengemeinde auf den 31.10.2019 erklärt. So lange bleibe ich Leitender Pfarrer und danach Administrator bis zur Wiederbesetzung. Meine Stelle wird im nächsten Amtsblatt (15.4.) ausgeschrieben. Beim derzeitig spürbaren Interesse von Kollegen an Stuttgart, halte ich eine schnelle und gute Besetzung für nicht ausgeschlossen. Aber das liegt natürlich nicht in meinen oder unseren Händen.
 
Natürlich bin ich gerne ansprechbar. Nach den Gottesdiensten und bei anderen Gelegenheiten und selbstverständlich auch persönlich.
 
Mit herzlichen Grüßen
 
Stefan Karbach
Liebe Gemeindemitglieder,
 
die Nachricht, dass uns Pfarrer Stefan Karbach im Herbst verlassen wird, hat uns alle getroffen. Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich. Für Pfarrer Karbach mag es der richtige Weg sein. Wir jedoch fühlen uns aktuell im Stich gelassen und wissen nicht richtig, wie es weitergehen wird.
 
Den zeitlichen Ablauf hat Pfarrer Karbach skizziert: Im April wird die Stelle im Amtsblatt ausgeschrieben, im November 2019 tritt Pfarrer Karbach die neue Stelle an. Bis zur Wiederbesetzung der ausgeschriebenen Stelle wird er uns als Administrator erhalten bleiben.
 
Die Zeit der Vakanz ist uns leider bekannt. Wenn wir uns zurückerinnern, waren die Umstände damals um einiges unübersichtlicher: Aus zwei Seelsorgeeinheiten sollte durch ‚Zwangsehe‘ eine Gesamtkirchengemeinde werden, die örtlichen und thematischen Zuständigkeiten der Pfarrämter und pastoralen Mitarbeiter steckten in den Kinderschuhen, wir hatten keine Verwaltungsbeauftragte, die Kirchengemeinderäte kannten sich untereinander nicht, die Gottesdienstzeiten mussten angepasst werden, die gemeinsame EDV war eine Dauerbaustelle. Diese und viele andere Herausforderungen haben wir gemeistert. Deswegen sind wir guter Hoffnung, dass wir gestärkt aus der kommenden Zeit der Vakanz hervorgehen.
 
Pfarrer Karbach wird uns fehlen. Als Mensch, Pfarrer, Seelsorger, Impulsgeber, Kulturbegeisterter und vieles mehr. Gewünscht haben wir uns die neue Situation nicht. Aber wir wollen uns bemühen, die neue Lage auch als Chance zu sehen. Klarer zu werden, was wir als jeweilige Kirchen- und als Gesamtkirchengemeinde wollen. Aktiv mitzumachen, dass es weitergeht.
 
Beste Grüße
 
Ihre gewählten Vorsitzenden 
Rosa Braun, Christiane Reim, Bernhard Bayer und Christoph Nowag 
Versöhnen, vergeben, verzeihen.
Lassen Sie sich einladen zum Abend der Versöhnung am Palmsonntag, den 14. April um 18 Uhr in St. Thomas Morus. Lesen Sie dazu den einladenden Artikel im Gemeindebrief.
Dabei sein. Für sich sein. Beieinander sein. Kommen Sie.

 

Am Aschermittwoch startet wieder unsere Fastenaktion Ruhepunkt Gott. Auf den Kärtchen, die jeden Sonntag ausgeteilt werden, finden Sie in bekannter Weise für jeden Tag der kommenden Woche ein Wort als Impuls. Wenn Sie Lust haben, sich über Ihre Erfahrungen auszutauschen, besteht hierzu die Möglichkeit immer montags um 19 Uhr im Gemeindehaus St. Michael, erstmals am 11. März. Die Aktion ist aber völlig unabhängig von diesem Gesprächsangebot.

Zu glauben und zu bleiben sind wir da ...

… am Rande der Stadt. Und: Wir wollen bereit sein, da sein, wenn der Herr kommt. So verband Pfarrer Stefan Karbach geschickt das Evangelium unseres Jubiläumssonntags am 12. November mit der Gemeinde St. Thomas Morus. Mit Choralschola und Projektchor feierlich musikalisch umrahmt konnten wir an diesem Tag das 50-jährige Kirchweihjubiläum mit rund 500 Gottesdienstbesuchern feiern.


Vielleicht geografisch „am Rande“ Stuttgarts, aber doch mittendrin
in Heumaden und umgeben von zahlreichen Mitgliedern aller  Gemeinden unserer Gesamtkirchengemeinde und der ehemaligen Seelsorgeeinheit, der französischen Gemeinde Sainte Thérèse
de l’Enfant Jesus sowie unseren evangelischen Schwestergemeinden
ging die Feier mit Mittagessen und buntem Programm im  Gemeindesaal weiter. Für das Küchenteam eine echte logistische Herausforderung, die es mit Bravour gemeistert hat.


Gut gesättigt und unter lautstarken Zugabe-Rufen brachten anschließend die Scholasänger mit außergewöhnlichem Repertoire den Gästen ihr schweres Schicksal als „Männer“ im gleichnamigen Lied nahe. Sangesstark war auch die französische Gemeinde auf der Bühne vertreten mit abwechslungsreichem Liedgut in ihrer Muttersprache. Parodistisch gekonnt erklärte uns Eric Mounier zuvor, warum es wohl heißt „Leben wie Gott in Frankreich“. Zwischen Kaffee und Kuchen brachte Andrea Riegger das gesamte Publikum  mit einem Mitmach-Spiel in Bewegung. Als kleine Schwalben waren die Kindergartenkinder – sängerisch unterstützt von ihren Erzieherinnen – zum Abschluss des Programms auf der Bühne unterwegs.

 

Riesig war nicht nur die Aufregung der Kinder vor ihrem Auftritt auf der Gemeindesaalbühne, sondern auch die Kuchenauswahl. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Kuchenspendern sowie Helferinnen und Helfern und dem gesamten Orgateam rund um Evelyn Sautter, die dieses besondere Gemeindefest zu einer rundum gelungenen Veranstaltung gemacht haben.

„Ich freue mich darauf, mit den Menschen zu glauben und zu leben“

Sefan Karbach übernimmt vier Filder-Gemeinden als leitender Pfarrer

 

Am ersten Advent wird Stefan Karbach in einem Gottesdienst in sein neues Amt als leitender Pfarrer der vier Stuttgarter Fildergemeinden eingeführt.

 

Der 55-Jährige war zuletzt Jugendseelsorger der Diözese und freut sich jetzt auf ein Leben in und mit den neuen Gemeinden.

 

„Ich bin glücklich, an einen Ort zu kommen, wo ich mit den Menschen leben und glauben kann“, sagt Stefan Karbach. Er übernimmt die vier katholischen Gemeinden Mariä Himmelfahrt in Degerloch, St. Antonius von Padua in Hohenheim, St. Thomas Morus in Heumaden und St. Michael in Sillenbuch mit insgesamt 14 000 Katholiken. Der Investiturgottesdienst wird am ersten Adventssonntag, 27. November, um 14 Uhr in St. Thomas Morus (Korianderstraße 34) in Heumaden gefeiert.


Es ist erst ein paar Tage her, dass Stefan Karbach aus Leipzig zurückgekehrt ist. Die Erfahrungen, die der Priester in dem kirchenfernen Bundesland gemacht hat, wirken nach. Er war zu Gast in der Propstei, begleitete den Priester, redete mit vielen Menschen, feierte Gottesdienste mit und hielt selbst Werktagsmessen. „Die Menschen dort leben ihren Glauben sehr viel unerschrockener und viel weniger depressiv.“ Dabei sind die äußeren Umstände deutlich schwieriger: Gerade einmal vier Prozent der Leipziger gehören der katholischen Kirche an, es ist ein Leben in der Diaspora.  „Aber die Kirche wächst stetig, der Gottesdienstbesuch ist enorm und es ist eine große Neugier in Glaubensfragen spürbar“, stellt Karbach fest.  Ein wenig von dieser Aufbruchstimmung will der 55-Jährige in sein neues Amt mitnehmen: „Auch die katholische Kirche in Stuttgart befindet sich im Aufbruch und mittendrin die vier Gemeinden auf den Fildern“, so Karbach.  Vom nächsten Jahr an bilden Mariä Himmelfahrt, St. Antonius von Padua, St. Thomas Morus und St. Michael die Gesamtkirchengemeinde Johannes XXIII., benannt nach dem Papst Angelo Roncalli, der 1962 das Zweite Vatikanische Konzil eröffnete. Die Gemeinden werden enger zusammenrücken, in Haushalts- und Personalfragen beispielsweise entscheidet künftig der Gesamtkirchengemeinderat. „Die Gemeinden sind schon weit zusammengewachsen, das gefällt mir. Wichtig ist es, den Prozess als Chance und nicht nur als Verlust zu begreifen“, sagt Karbach.


Als große Chance sieht der Priester auch das in Mariä Himmelfahrt geplante Trauerpastorale Zentrum. „Wir bündeln kirchliches Potential und setzen darauf, dass es in die gesamte Stadt ausstrahlen wird.“ In den nächsten Monaten werde über die konkrete Ausgestaltung des Trauerpastoralen Zentrums entschieden, aber eines sei für ihn schon heute klar: „In der Kirche Mariä Himmelfahrt werden die Menschen nicht nur weinen, es werden nicht nur Requien angestimmt. In Degerloch wird sich auch weiterhin das gesamte kirchliche Leben abbilden, aber eben mit einem klaren pastoralen Schwerpunkt.“


In den vergangenen fünf Jahren lag Stefan Karbachs Schwerpunkt in der Jugendarbeit. Als Jugendseelsorger der Diözese hat er nicht nur bei der Einrichtung des Jugendpastoralen Zentrums YouCh im Stuttgarter Osten mitgewirkt, sondern den Start von insgesamt gut 15 Jugendpastoralen Zentren in der Diözese begleitet. „Ich habe in den fünf Jahren mehr von den Jugendlichen gelernt als sie von mir“, versichert Karbach. Er hat Jugendgottesdienste an vielen Orten in der Diözese mitgestaltet und für seine Arbeit viel von den jungen Menschen übernommen. „Die Vielfalt habe ich immer als sehr bereichernd erlebt.“ Entsprechend aufgeschlossen ist der Geistliche für neue Gottesdienstformen, diese Offenheit will er auch in die neuen Gemeinden und sein Patoralteam hineintragen.


Stefan Karbach hat sich früh für einen kirchlichen Beruf entschieden, dennoch ist der gebürtige Mainzer ein Spätberufener. Seinen Zivildienst hat er in der Stuttgarter Gemeinde St. Maria geleistet und Geschmack an der Arbeit in einer Gemeinde gefunden. Er entschied sich für ein Studium der katholischen Theologie in Tübingen und Salzburg - aber am Ende gegen die Priesterweihe. Stattdessen wurde Karbach Pastoralreferent in Wernau. Nach elf Jahren in Wernau wechselte er für drei Jahre in die Brüsseler Gemeinde des katholischen Auslandssekretariats, die er ein Jahr lang leitete. „An diesem Ort abseits des vertrauten Gefüges kam ich auf die Frage zurück, die ich mir viele Jahre zuvor gestellt hatte. Mit 40 Jahren fiel es mir leichter zu entscheiden, welche Lebensform für mich die richtige ist.“  Von Brüssel aus, an dem Tag, an dem Benedikt XVI. zum Papst gewählt worden war, suchte Stefan Karbach das Gespräch mit Bischof Gebhard Fürst und teilte diesem seine Entscheidung mit, Priester werden zu wollen. „Die Möglichkeiten, die mir als Pastoralreferent in den Gottesdienten offen standen, reichten mir nicht. Ich wollte die Weihe empfangen und Sakramente spenden.“ Nach der Erfahrung in Brüssel konnte er sich auch vorstellen, eine Gemeinde zu leiten. Aus seiner Brüsseler Zeit ist dem 55-Jährigen noch etwas anderes geblieben: „Ich bin ein großer EU-Fan.“ 


Das Interesse an der EU aber dürfte in den nächsten Monaten in den Hintergrund rücken. Karbach will sich den Menschen in seiner Gemeinde vorstellen. Er freut sich, dass seine Investitur auf den ersten Adventssonntag fällt. „Advent und Weihnachten sind eine geistliche Zeit. Das ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um neu zu starten.“

 

Nicole Höfle, Stadtdekanat Stuttgart

Der neue Name für unsere Seelsorgeeinheit: Johannes XXIII.

Bei der Bekanntgabe des neuen Namens Johannes XXIII. beim gemeinsamen Gemeindefest gab es spontanen Beifall.

 

Die Namenspatrone der vier Kirchengemeinden bleiben, jedoch will die neue Seelsorgeeinheit und künftige Gesamtkirchengemeinde nicht nur „zehn“ heißen.

 

Bis Ostern wurden Vorschläge gesammelt. Die Kirchengemeinderäte wählten beim gemeinsamen Wochenende im April vier Namen aus, die bei den Gottesdiensten am 5. Juni 2016 in der Predigt vorgestellt wurden. Die Besucher/innen konnten im Anschluss ihr Votum abgeben. In Degerloch und Hohenheim war an erster Stelle der salvadorianische Märtyrerbischof Oscar Romero, in Sillenbuch und Heumaden Papst Johannes XXIII. Viele Voten gab es auch für Klara und Franziskus von Assisi – einzeln oder gemeinsam. An der Spitze aller lag Johannes XXIII. Diesen Namen übernahm dann der Gemeinsame Ausschuss. Er ist inzwischen durch die Diözese bestätigt.

 

Odilo Metzler

Kath. Kirchengemeinde

St. Thomas Morus
Korianderstr. 34
70619 Stuttgart-Heumaden

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Unser Pfarrbüro erreichen Sie telefonisch unter

​(07 11) 25 24 94-30

und per E-Mail
stthomasmorus.heumaden@drs.de

 

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